Z i e l e

Das Vorstudium Gestaltung soll dem Studierenden helfen, seine persönliche künstlerisch-gestalterische Eignung zu überprüfen und zu lernen, sich selbst und seine gestalterischen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. Neben der Erweiterung der künstlerischen Ausdrucksfähigkeit steht zudem die Entwicklung des allgemeinen kritischen Urteilsvermögens im gestalterischen Bereich im Vordergrund der Ausbildung. Konkretes Ziel des Vorstudiums Gestaltung ist die Fertigstellung umfangreicher individueller Bewerbungsmappen für weiterführende Hochschulen.

 

S t u d i e n i n h a l t e

Die Studieninhalte orientieren sich am aktuellen Bedarf der Hochschulen und lassen sich grob in zwei Unterrichtsbereiche unterteilen:

Regelunterricht und Projektunterricht.

1. Regelunterricht

Grafische Grundlagen: Einführung, Aufzeigen des Berufsbildes Graphik-Design/Visuelle Gestaltung, Arbeitsmethodik zwischen freiem und programmiertem Gestalten, Grundlagen Kommunikation, Schrift (Rhythmus und Gliederung, Formen, Technik und Anwendung, Geschichte);

Fotografie (analog/digital): Anleitung zur persönlichen graphischen Ausdrucksweise (photographische Umsetzung vorgegebener oder freier Themen, Bildgestaltung, -betrachtung, -besprechung, Labortechniken (Film-, Papierentwicklung);

Figürliches Zeichnen: Aktzeichnen, Portrait-, Bewegungsstudien;

Kunst-, Designgeschichte: Epochen der Kunstgeschichte, Schwerpunkt 20. Jahrhundert.

 

2. Projektunterricht

Zeichnen: Sach-, Naturzeichnen, perspektivisches Zeichnen, Illustation;

Farbenlehre: Theorie und praktische Übungen;

Maltechnik: Bildgründe, Malmittel und Techniken;

Ausstellungswesen: Konzeption, Planung, Durchführung einer Gruppenausstellung;

Kunstexkursionen: Museen, Kunstmessen, Galerien, Atelierbesuche, Studienfahrt nach Venedig;

Installation, Performance: aktuelle Tendenzen;

Film: Trickfilm, Animation;

experimentelles Gestalten: freie Übungen aus den Bereichen Zeichnung, Malerei, Fotografie und Plastik.

 

M e t h o d i k

Das Vorstudium Gestaltung ist gegliedert in projektorientierten Unterricht, Regelunterricht und freies Arbeiten. Die Studierenden sollen über experimentelles Arbeiten und aufgrund eigener Erfahrungsmöglichkeiten zur selbständigen Leistung ermutigt werden. Sie erhalten die Möglichkeit, eigene Interessen zu erkennen, zu objektivieren und ihre Ideen der öffentlichen Diskussion zu stellen. Während der gesamten Unterrichtszeit begleiten die Dozenten die Studierenden durch individuelle Beratung und Anleitung zur kritischen Reflexion.